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Das Museum hat während der Schulsommerferien wie gewöhnlich für Besucher*innen geöffnet.


Vom Kirchturm ins Museum - Die Geschichte der Rudower Glocke mit Nazisymbolen

Ein Videolink zur digitalen Live-Veranstaltung vom 4. Juni 2021

Die Rudower Kirchenglocke zog in der ersten Juni-Woche um ins Museum Neukölln. Seit 85 Jahren rief in der Philipp-Melanchthon-Kapelle im Orchideenweg in Berlin-Rudow eine Glocke mit nationalsozialistischen Symbolen, Reichsadler und Hakenkreuz, zum Gottesdienst. 1935 wurde sie gemeinsam mit der Kapelle eingeweiht. Doch wie konnte es zur Verstrickung mit der Nazi-Ideologie kommen? Die Geschichte der Gemeinde und der Glocke in der Nazizeit wurde nun erforscht. Eine Veranstaltung im Museum Neukölln informiert darüber. Die Abnahme und der Umzug der Glocke ins Museum Neukölln dokumentiert ein Film, der im Rahmen der Veranstaltung gezeigt wird.


Videolink zur Onlineveranstaltung am 4. Juni 2021

Teilnehmende:
Museumsleiter Dr. Udo Gößwald
Bischof Dr. Christian Stäblein (Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz)
Dr. Beate Rossié (Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart)
Pfarrerin Nora Rämer (Evangelische Dreieinigkeitskirchengemeinde)
Pfarrerin Marion Gardei (Beauftragte für Erinnerungskultur und gegen Antisemitismus, EKBO)
Martin Hikel (Bezirksbürgermeister von Neukölln)

Zur Geschichte der Glocke erscheint eine Broschüre die auch im Museum erhältlich ist.


pdf zur Glocke (2,1 MB)