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Neukölln macht Schule. 1968–2018

„Schüler sind auch Menschen und haben manchmal recht. Man lässt sie mitunter auch zu Wort kommen.“ So heißt es in den „Grundsätzen für den Lehrer der Gesamtschule“, einem Handbuch, das Horst Mastmann, der damalige Leiter der Walter-Gropius-Schule, 1968 herausgab. Man ist geneigt, darüber zu schmunzeln, aber tatsächlich war das Jahr 1968 eine bildungspolitische Wende von großer Bedeutung.

Zur vollständigen Eröffnungsrede von Dr. Udo Gößwald, Leiter des Museums.


Verdrängte Geschichte
Spuren kolonialer Vergangenheit In Neukölln


Neben den Hansestädten Hamburg und Bremen mit ihren Überseehäfen entwickelte sich die Reichshauptstadt Berlin nach dem Ende der viermonatigen Kongo-Konferenz im Februar 1885 schnell zur deutschen Kolonialmetropole. Spuren des Kolonialismus finden sich bis heuute auch im Stadtbild Neuköllns. Die vom Museum Neukölln erarbeitete Ausstellung ist ein Beitrag zur aktuellen Diskussion um die deutsche koloniale Vergangenheit.
Die Ausstellung des Mobilen Museums wird am 24. August 2018 durch Bezirksstadträtin Karin Korte um 18:00 Uhr in der Helene-Nathan-Bibliothek eröffnet.