Ausstellung | Museum des Lebens. Private Erinnerungskultur aus Neukölln

29. Mai 2021 30. Dezember 2021


Aus dem Nachlass des holländischen Zwangsarbeiters Pieter Pannekoek. © Cordia Schlegelmilch/Museum Neukölln

In der Ausstellung „Das Museum des Lebens. Private Erinnerungskultur aus Neukölln“ werden Fotografien, Dokumente und Gegenstände präsentiert, die über die Lebenswege und Schicksale von zehn Verstorbenen erzählen, deren Leben eng mit Neukölln verbunden waren. Auf eindrückliche Art und Weise werden die persönlichen Nachlässe der Verstorbenen in Szene gesetzt. Zusammen mit sensibel komponierten Hörstücken werden ihre Haltungen und Einstellungen reflektiert.
Wir widmen uns den Erinnerungen der Angehörigen und Freund*innen und würdigen das Leben von Menschen, die während ihres Lebens nicht im Scheinwerferlicht öffentlicher Aufmerksamkeit standen. Das „Museum des Lebens“ gibt denjenigen eine Stimme, die sich von der Komplexität des Lebens, von seinen tragischen und euphorischen Seiten, nicht abschrecken lassen und reflektiert in welcher Weise wir die Erinnerung an einen nahestehenden Menschen als Teil unseres Lebens betrachten können.



Der Begleitband „Das Museum des Lebens. Private Erinnerungskultur aus Neukölln“, herausgegeben von Dr. Udo Gößwald, (ISBN 978-3-944141-26-8) kann für 18,90 € (Schutzgebühr) im Museum erworben werden.