Wieso, weshalb, warum?

Warum halten sich Frauen beim Kerzenzünden am Schabbat die Hände vor die Augen? Wie kann es sein, dass Honig koscher ist, obwohl er von einem nicht koscheren Insekt erzeugt wird? Die Website der Jüdischen Allgemeinen Zeitung erklärt wichtige Begriffe und Bräuche des Judentums.

Heute zählt die jüdische Gemeinde Berlins über 10.000 Mitglieder und ist damit die größte Deutschlands. Aber was heißt es eigentlich, jüdisch zu sein, was impliziert der Begriff Judentum, wird er von Religion oder Kultur geprägt? Oder ist die Abstammung das Entscheidende?

Eine Veranstaltungsreihe in der Genezareth-Kirche beschäftigte sich mit genau diesen Fragen.

Weiter

Shabbat, Bar Mizwa, Chanukka

Wichtige jüdische Rituale im Überblick.

Von Karl-Hermann Leukert

Das Enfant terrible der jüdischen Gemeinde

Foto: Melisa Karakus

Ármin Langer ist 26 Jahre alt, Student der jüdischen Theologie und sorgt seit seinem Umzug von Budapest nach Berlin vor drei Jahren für jede Menge Diskussionsstoff in der Hauptstadt. Sein medienwirksamer Kampf gegen rassistisch motivierte Vorurteile gegenüber Muslimen macht ihn für die Einen zum Visionär, für die Anderen jedoch zum Störenfried, der mit aller Macht in die Öffentlichkeit drängt. Nun hat er ein Buch mit dem Titel „Ein Jude in Neukölln. Mein Weg zum Miteinander der Religionen“ geschrieben. Erschienen ist es im renommierten Aufbau-Verlag.

Text: Patrick Helber

Tel Aviv ist wie Berlin am Meer

Das Café „Gordon“ ist seit mehr als zwei Jahren Teil des trendigen Schillerkiezes. Betrieben wird es von Doron Eisenberg und Nir Ivenizki, die es aus Tel Aviv nach Berlin verschlagen hat.

Von Corinne Plaga

Spuren jüdischen Lebens

© Museum Neukölln

In der Reichspogromnacht 1938, die sich heute zum 75. Male jährt, plünderten die Nazi-Trupps jüdische Geschäfte und Wohnungen, zerstörten die Synagoge, verhafteten, mordeten. Es blieben Fetzen der Erinnerung.

von Sabrina Markutzyk

Ausgestoßen und Verfolgt

Das Arbeitsheft zur Ausstellung des Mobilen Museums Neukölln

Im Zentrum der Ausstellung stehen Erfahrungen und Schicksalswege von Neuköllner Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die von den Nationalsozialisten als Juden oder „Halbjuden“ diffamiert worden sind.

Hrsg. vom Bezirksamt Neukölln von Berlin, Abt. Bildung, Schule, Kultur und Sport, Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kultur / Museum Neukölln.

Beerdigungsriten: Judentum

Die Weltreligionen und ihre Beerdigungsrituale.

Von Torsten Landsberg

MUSEUM NEUKÖLLN

info@museum-neukoelln.de
www.museum-neukoelln.de
+49 - 30 - 6 27 27 77 27

© copyright 2017 Museum Neukölln
Impressum