Klasse 10, Deutsch und Geschichte
Albert-Einstein-Gymnasium, Berlin-Neukölln
Lehrerin: Silvia Haslauer

Zu Besuch im Jüdischen Museum Berlin

Die Klasse der 10D des Albert-Einstein-Gymnasiums besuchte zur Vorbereitung des Projekts das Jüdische Museum in Berlin. Der Film gibt eine Einführung, bei der die Schülerinnen und Schüler zuvor ausgearbeitete Kernfragen thematisieren.

Der Nahost-Konflikt

Der Staat Israel hat für die jüdische Religion eine wichtige Bedeutung. Seine Gründung ist gleichzeitig der Beginn der konfliktreichen Beziehung zwischen Israelis und Palästinensern.

Zu Besuch in der Synagoge

Synagoge

Es ist sehr interessant eine Synagoge zu besuchen, da man dort sehr vieles lernt und alles selber sehen kann. Die Mitarbeiter der Synagoge können dir vieles erklären. Wenn du ein Junge bist, dann suche dir zuerst aus dem Körbchen am Eingang ein Käppchen aus und setze es auf. Das Käppchen heißt Kippa. Das Tragen der Kippa ist ein Zeichen des Respektes vor Gott und für alle männlichen Besucher der Synagoge Pflicht. In liberalen Gemeinden setzen alle Besucher eine Kippa auf. In othodoxen Synagogen ist das nur für Männer Pflicht. In der Synagoge sollte man gut zuhören, sich leise verhalten und nicht wild herumlaufen. Alle sprechen dort hebräisch. In einem zweisprachigen Gebetbuch können Inhalt und Ablauf des Gebets verfolgt werden. Wie in allen Gottesdiensten und Meditationen sollte man sich auch hier ruhig verhalten. Man sollte auch nie applaudieren. Die Bücher der Synagoge sollten nicht auf den Boden gelegt werden, denn es sind heilige Bücher. Man sollte sich genauso verhalten, wie man es in einer Moschee oder Kirche tun würde.

Von Ahmad

Frauen in der Synagoge

FrauenSynagoge

Dürfen Männer und Frauen gemeinsam in der Synagoge beten? Gibt es andere Regeln für Frauen als für Männer? Welche Bekleidungsvorschriften sind einzuhalten?

Von Sophie-Marie

Interview mit Ármin Langer Teil 1/4

Ármin Langer, Mitbegründer der Initiative Salaam-Schalom und Autor, über seine erste Begegnung mit dem Judentum, den positiven Aspekten der Religion und der Notwendigkeit mit anderen Religionen in den Dialog zu treten.

Interview Teil 2/4

Ármin Langer über seinen Umgang mit antisemitischen Äußerungen.

Interview Teil 3/4

Ármin Langer über die Beweggründe eine Initiative für den muslimischen und jüdischen Dialog zu gründen.

Deborah Feldman: Unorthodox

Der Roman „Unorthodox“ wurde von Deborah Feldman geschrieben. Das Buch beruht auf einer wahren Begebenheit und erschien erstmals 2012 in den USA. Deborah Feldman erzählt ihre Geschichte, als chassidische Jüdin und ihre Flucht vor den religiösen Fesseln so lebensnah und berührend, dass ihr Buch zu einem „Millionen-Bestseller“ wurde.

Erzählt wird aus dem Leben einer jungen Frau, die in eine jüdische Familie chassidischen Glaubens hineingeboren wird. Ihr Vater ist scheinbar daueralkoholisiert und streunt durch die Straßen von Williamsburg. Ihre Mutter hat sich aus ihr unbekannten Gründen aus dem Staub gemacht und ihren Glauben aufgegeben, später erfährt man, dass sie lesbisch ist. Aufgrunddessen wächst sie nun bei ihren streng gläubigen Großeltern in einer chassidischen Gemeinde auf. Ihr Kindheitsname war schon immer Devoiri und es war ein langer Weg, bis aus Devoiri Deborah Feldman wird, die heute mit ihrem Sohn in Berlin lebt. Sie erzählt, wie sie seit klein auf, ein abgeschirmtes Leben nach strengen Vorschriften führt. Sexualität ist ein Tabu, Ehen werden arrangiert, im Alltag wird Jiddisch gesprochen und Englisch gilt als verbotene, unreine Sprache. Deborah Feldman muss sich strikt den Lebensgesetzen des Gründungsrabbiners unterwerfen und wird früh mit der Ausgrenzung, der ärmlichen Lebensweise und der Unterordnung der Frau, bekannt gemacht. Trotz der ständigen Angst entdeckt und bestraft zu werden, fängt Deborah an, ihren Alltag immer mehr und mehr zu hinterfragen. Später wird sie mit einem gutherzigen, streng gläubigen und nicht besonders intelligentem Mann zwangsverheiratet und bekommt mit ihm dann auch einen Sohn. Doch auch später versucht sie gegen ihre streng religiösen Fesseln anzukämpfen. Als Mutter beginnt sie die Reinigunszeremonien zu schwänzen. Als Ehefrau nimmt sie heimlich ein Collegestudium an einer nicht-jüdischen Hochschule auf. Dort beginnt sie dann langsam, sich weltlich zu kleiden. Und sie beginnt zu schreiben. Als ihr Sohn in das Alter kommt, in dem er in die chassidische Riten eingeführt werden soll, wagt sie einen Schritt, den nicht viele wagen und noch viel seltener wird darüber gesprochen beziehungsweise offen geschrieben. Sie entscheidet sich mit Mitte 20 dazu, ihre ultraorthodoxe Gemeinde in New York zu verlassen.

Deborah Feldman lässt einen an einer Welt teilhaben, von der man sich gar nicht vorstellen kann, dass sie so in der heutigen Zeit noch existiert. Ich denke, dass das Buch auch für diejenigen ist, die glauben, sich nicht für das jüdische Leben zu interessieren oder die bisher noch keine Berührungspunkte mit dieser Kultur hatten. Mir persönlich hat das Buch auch sehr gefallen und es hat mit gezeigt, wie wichtig es ist, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.                                                                                                              

Von Marlene

Unorthodox von Deborah Feldman

Ein Besuch im ehemaligen Konzentrationslager Sachsenhausen

Am Freitag, den 28. April 2017 besuchten wir, die Klasse 10 d des Albert-Einstein-Gymnasiums, das Konzentrationslager Sachsenhausen im Rahmen  des Projekts „die Sache mit der Religion“.

Dazu trafen wir uns alle morgens um 9:45 Uhr in unserem Schulgebäude um in der Mobilen Ausstellung des Museums Neukölln  erst einmal etwas über Stolpersteine zu erfahren. Dies war sehr aufschlussreich und wir lernten zum Beispiel,  dass der kluge Kopf hinter den Stolpersteinen der Künstler Gunter Demnig Kölner ist und fast jeden Stolperstein in ganz Europa selbst verlegt.

Daraufhin machten wir uns auf den eineinhalb stündigen Weg zum S-Bahnhof Oranienburg um von dort aus einen 20 minütigen Fußmarsch zum ehemaligen KZ Sachsenhausen zurück zu legen.

Dort angekommen bekamen wir eine 25 minütige Einführung in die Materie und unsere Führerin erklärte uns, dass das Konzentrationslager früher gar nicht an diesem Platz stand. Es  war vorerst in einem alten Fabrikgebäude mitten in Oranienburg. Dort errichtete die damalige SA-Standarte am 21. März 1933 das erste KZ Preußens.

Diese Station hielt allerdings nicht viel länger als ein Jahr, denn die SS schloss dieses KZ in Folge des „Röhm-Putschs“ am 3.Juli 1934.

In Folge dessen errichteten die Häftlinge der Emslandlager im Sommer 1936 das KZ Sachsenhausen. Dies war das erste Konzentrationslager, welches von einem SS-Architekten entworfen und verwirklicht wurde. Es sollte die Macht der SS und des Nationalsozialismus verdeutlichen und eine ideale Anlage für die Folter und die Massenvernichtung darstellen.  Das KZ-Sachsenhausen, so unsere Führerin, war nicht nur ein Arbeitslager für Minderheiten, sondern war auch ein Schulungslager für Soldaten und SS-Offiziere, welche über das ganze Deutsche Reich verteilt wurden. Des Weiteren befand sich nach 1938 die Inspektion, welche für das ganze Reich und dessen Konzentrationslager zuständig war, in Sachsenhausen.

Zwischen 1936 und 1945 waren im KZ Sachsenhausen mehr als 200.000 Menschen inhaftiert. Dabei waren Häftlinge anfangs politische Gegner des NS-Regimes, später jedoch folgten immer mehr von den Nationalsozialisten als minderwertig erklärte  und ab 1939 Bürger der besetzten Staaten.

Zehntausende kamen durch Hunger, Zwangsarbeit, Krankheiten und Misshandlungen um oder wurden Opfer von systematischen Vernichtungsaktionen der SS. Während der Evakuierung der KZ’s durch die SS, im April 1945, starben auf den sogenannten Todesmenschen abermals Tausende Häftlinge. Wohingegen die etwa 3.000 im Lager zurückgebliebene Kranken und deren Ärzte und Pfleger am 22. und 23.April 1945 durch sowjetische und polnische Soldaten befreit wurden.

Des Weiteren erzählte uns unsere Führerin,  dass nach der Befreiung der KZ-Häftlinge die sowjetischen Soldaten ehemalige SS-Offiziere in jene Konzentrationslager steckten um diese für ihre Taten zu bestrafen.

Nach dieser interessanten Führung besuchten wir noch ganz kurz das Museum auf dem Gelände, bevor wir den Rückweg nach Hause antraten.

Ich fand die Führung und das Konzentrationslager sehr aufschlussreich, jedoch auch sehr bedrückend. Es ist ebenso gigantisch wie auch unverständlich, was die Nationalsozialisten dort auf die Beine stellten. Meiner Meinung nach sollte jede Klasse in der Mittelstufe/Oberstufe diese Erfahrung machen und sich aufklären lassen, was dort damals geschah und wie damit heute umzugehen ist.

Fotos und Text von Tarek

Die Metapher des 'ungeheuren Ungeziefers' in Franz Kafkas 'Die Verwandlung'

Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn des jüdischen Kaufmanns Hermann Kafka in Prag geboren. Prag gehörte damals noch zur KuK-Monarchie Österreich-Ungarn. In Prag gehörte er zudem der deutschen Minderheit an. Der erstarkende Nationalismus unter den Tschechen sowie der Antisemitismus prägten bereits seine Kindheit. Nach dem Ersten Weltkrieg entstand die Republik Tschechoslowakei. Es kam vermehrt zu antisemitischen Übergriffen.

Die Metapher des ungeheuren Ungeziefers ist entstanden durch den Vater, der den jüdischen Schauspielerfreund Lewy als „ungeheures Ungeziefer“ bezeichnete. Kafka fand nicht, dass er als jüdischer Schriftsteller besser war als die Leute, die sein Vater beschimpft hat. Er bezog das sprachliche Bild auf sich und verarbeitete es in der 1915 veröffentlichten Erzählung „Die Verwandlung“. Dabei ergeben sich zwei verschiedene Interpretationsmöglichkeiten:

1. Da Kafka sich in seiner Umgebung nicht frei äußern oder bewegen durfte und sich bedroht fühlte, beschreibt er den Protagonisten Gregor in seinem Buch „Die Verwandlung“ als „ungeheures Ungeziefer“, das nur einen begrenzten Raum hat, wo es sich aufhalten darf und das von den Mitmenschen immer wieder falsch verstanden, unterdrückt und am Ende sogar getötet wird. Ungeziefer gelten als schwach, ekelhaft. Sie sind nicht gerade die beliebtesten Tiere.

2. Andererseits lehnt sich der verwandelte Gregor gegenüber seiner Umgebung auch auf. Er lässt sich von seiner Familie nicht mehr ausbeuten,  so dass die Metapher auch als Rebellion gedeutet werden kann.

Kafka trug sich aufgrund des steigenden Antisemitismus mit dem Gedanken Prag zu verlassen. Unter anderem zog er in Erwägung nach Israel auszuwandern. Dafür lernte er auch Hebräisch. Doch seine Tuberkuloseerkrankung macht seine Pläne zunichte. 1924 siedelt er zu seiner Geliebten Dora Diamant über, die ihn bis zu seinem Tod am 3. Juni 1924 pfegte.  Seine Schwestern fallen 1941 und 1943 dem Nationalsozialismus zum Opfer. Auch Ottla, seine Lieblingsschwester, die als Vorbild der Schwester in der Verwandlung fungierte, wurde in Auschwitz ermordet ebenso wie seine frühere Geliebte Milena Jesenska in Ravensbrück ermordet wurde. Seinem Freund und Verleger dagegen gelang die Flucht nach Israel.

Von Destan, Semiha, Aleyna, Ahu, , Durra, Alena, Melda, Tarek, Abdullah, Fumi, Kim, Liam, Davis, Tidian, Justin,Marlene, Marilena, Amne, Aida, Corinna und Angelina

Recherche zu Festen, Feiern, Ritualen

Die bewegte jüdische Geschichte liefert zahlreiche Gründe für Festlichkeiten und Feiertage. Mal in stiller Besinnung, mal in ausgelassenen Feiern. Das Gedenken wird mit Hilfe bestimmter Rituale aufrechterhalten und dient der ständigen Auseinandersetzung mit sich und seinem Volk, seinem Glauben.
Jedes Fest erzählt eine symbolträchtige Geschichte.

Sukkot ist vom Ursprung her ein Erntedankfest (auch „Fest des Einsammelns“ genannt) und wird gefeiert, nachdem die Ernte vollständig eingebracht wurde.

Das Laubhüttenfest ist nach Rosch Haschana das letzte der hohen Feiertage des Monats Tischri. Es dauert vom 15. bis zum 21. Tag des Monats, aber nur der erste und der letzte Tag dieser Woche sind Feiertage, an denen das öffentliche Leben in Israel ruht. Viele Geschäfte sind geöffnet, wenngleich auf reduzierter Basis, das heißt, die Arbeitszeiten sind verkürzt. Was verschoben werden kann, wird verschoben. Die Kinder haben in dieser Zeit Schulferien und das ganze Land ist während des Laubhüttenfestes voller Ausflügler. An vielen Orten herrscht Volksfeststimmung.

Sukkot bedeutet „Hütten“, da das zentrale Gebot dieses Festes fordert während der Festwoche in provisorischen Hütten zu wohnen. Da die Sukka (Hütte) unter freiem Himmel stehen muss und ihr Dach aus Ästen, Zweigen und Laub besteht, übersetzte man ,,Sukkot“ mit dem Wort „Laubhüttenfest“. Das Wohnen in diesen einfachen Hütten soll daran erinnern, dass das Volk Israel Zeiten erlebte in denen es als einfaches Nomadenvolk durch die Wüste zog und keine Ernte einbringen konnte.

Von Taissir, Fotos: Edgar Zuniga Jr.; Avital Pinnick

Sabbat

Der Sabbat, auch Schabbat, (Hebräisch für: Ruhetag) ist im Judentum der siebte Wochentag, ein Ruhetag, an dem keine Arbeit verrichtet werden soll. Seine Einhaltung ist eines der Zehn Gebote. Er beginnt wie alle Tage im jüdischen Kalender gemäß Gen 1,5 EU am Abend und dauert von Sonnenuntergang am Freitag bis zum Eintritt der Dunkelheit am folgenden Samstag. Die traditionelle jüdische Sabbatfeier beginnt am Freitagabend zu Hause mit dem Sabbatsegen und einem Festmahl. Der Abend beginnt, wenn man einen grauen Wollfaden nicht mehr von einem blauen unterscheiden kann. Am Samstagmorgen findet in der Synagoge die festliche Tora-Prozession statt, gefolgt von Schriftlesungen und Gebeten. Daheim folgen mittags weitere Schriftlesungen und das Mincha-Gebet, abends beim Schein der Hawdala-Kerze nochmals ein Weinsegen und der gegenseitige Wunsch für eine „Gute Woche“. Die Schabbatot werden nach den Textabschnitten aus der Tora bezeichnet, die wöchentlich in der Synagoge verlesen werden.

Von Mirko

Rezept: Hamentashen

Foto: Yosef Silver

Hamantaschen sind süße Gebäckstücke, die traditionell zum Purimfest gegessen werden.

Zutaten (für ca. 30 Stück):
375g Mehl
225g Zucker
175g Margarine
1 Ei
5ml Orangensaft
1TL Vanillezucker
½ TL Salz

Für die Füllung:
160g gemahlener Mohn
60g Zucker
3EL Honig
1 Zitrone
100ml Wasser oder Apfelsaft
2EL Rosinen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min.  Ruhezeit: ca. 2 Std.

Die Margarine mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Das Ei und den Orangensaft dazu geben. Das Mehl und das Salz nebst Natron werden hinzufügt. Den Teig ca. 1-2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Die Zutaten für die Füllung miteinander vermengen.

Den Teig dann auf einer bemehlten Unterlage ausrollen und Kreise von ca. 8 cm Durchmesser ausstechen. Jeweils 1 TL Füllung in die Mitte der Kreise geben, die Seiten dann nach oben klappen und festdrücken, so dass eine Art Dreieck entsteht. Die Dreiecke dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben.

In den heißen Backofen schieben und ca. 15 Minuten backen.

Von Kim, Foto: Yosef Silver

Pessach

Vom 11. bis 18.4.2017 feiert die jüdische Bevölkerung Pessach.
Das Pessach-Fest, auch Passah oder Pascha-Fest genannt, ist eines der wichtigsten Feste im Judentum. Es dient zur Erinnerung, an den Auszug aus Ägypten, der Befreiung der Israeliten aus Ägyptischer Sklaverei.
Es ist ein Familienfest mit verschiedenen Riten wie dem Seder und dem einwöchigen Verzehr von Mazzen weswegen es auch „Fest der ungesäuerten Brote“ genannt wird. Die Mazzen sind dünne, nur aus Mehl und Wasser ohne Hefe hergestellte knusprige Fladenbrote.

Das Pessach Fest dauert sieben Tage, in der Diaspora bei orthodoxen Juden acht Tage. Während dieser Zeit darf gemäß Gottes Gebot nichts Gesäuertes (hebräisch Chametz) verzehrt werden, noch sich im Haus befinden.

Als Säuerndes gilt jede der fünf Getreidearten Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel, die für mindestens 18 Minuten mit Wasser in Kontakt kam. Deshalb werden in der Vorbereitungswoche, sämtliche gesäuerten Nahrungsmittel verzehrt, verschenkt oder verkauft und die übrigen in einem großen Hausputz entfernt.

Rezept: Koschere Walnusskekse

Die Wallnusskekse werden traditionell für Pessach zubereitet. An diesem Fest (dass in März-April fallt und eine Woche andauert) sind Getreideerzeugnisse (Brot, Backwaren, Mehl, Mehlstärke, aus Getreide gewonnene Getränke so wie Bier,Whiskey und Vodka), sowie alle Produkte, die mit ihnen in Berührung kommen, verboten.

Zutaten:
4 Eiweiß
500g Zucker
2 Priesen Salz
2 Tl Vanillearoma
Abtrieb von 1/4 Zitrone
300g  Walnüsse gehackt
300g  Walnüsse Mehl
2 El Aprikosenmarmelade

Zubereitung:
1) Über einem Dampfbad Eiweiß, Zucker und Salz erwärmen. Dabei ständig mit dem Schneebesen rühren, bis sich der Zucker vollständig auflöst.

2) Die Hälfte der Nüsse zugeben und noch eine Minute rühren.

3) Nun den Mixer zur Hand nehmen, nach und nach die restlichen Nüsse, Vanillearoma und Zitronenantrieb dazugeben. Natürlich unter ständigem Rühren mit dem Mixer- vorzugsweise mittlere Geschwindigkeit.

4) Backofen auf 180°C heizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen.

5) Mit einem Spritzbeutel oder Tl kleine Häufchen der Masse auf das Blech geben. Mit einem Abstand von 2,5 cm voneinander legen.

6)  Ca. 12-13 Minuten backen

Von Amne

Purim

Purim

Das Purimfest ist eine Insel der Lebensfreude und des Humors. An diesem Fest stehen ähnlich wie beim christlichen Fasching Umzüge mit Kostümen im Mittelpunkt.

Chanukka

The Yeshiva Boys Choir - "Adir"

Die jüdischen Traditionen werden nicht nur durch bestimmte Speisen und Rituale gekennzeichnet. Auch die Musik hat einen festen Bestandteil und findet ihren Ausdruck auch in moderner Umsetzung.

Das Lied „Adir“ von “ The Yeshiva Boys Choir “ wurde im Jahre 2014 im Album YBC 6 veröffentlicht. Das Lied hat das Genre Jüdisch, Chor und Chassidismus. Der Chor besteht aus ca. 50 Jungs.

MUSEUM NEUKÖLLN

info@museum-neukoelln.de
www.museum-neukoelln.de
+49 - 30 - 6 27 27 77 27

© copyright 2017 Museum Neukölln
Impressum