Stolpersteine in Neukölln – Erinnerungskultur von unten

18. September – 15. Dezember 2017

Stolpersteine machen täglich im Straßenbild von Neukölln auf die persönlichen Schicksale von Opfern des Nationalsozialismus aufmerksam.Jeder einzelne Stein symbolisiert die Leerstelle, die entstand, weil ein Mensch von den Nationalsozialist*innen gewaltsam aus seiner Nachbarschaft gerissen wurde.In ihrer Gesamtheit ergeben die von Gunter Demnig entworfenen Steine die von Joseph Beuys beschriebene „soziale Skulptur“ – ein Kunstwerk, das durch die Partizipation vieler einzelner Menschen zum Wohl einer Gesellschaft beiträgt.Die Ausstellung stellte ausgewählte Neuköllner Bürger*innen vor, für die ein Stolperstein verlegt wurde. Sie zeigte außerdem die verschiedenen Akteur*innen und Organisationen, die sich mit großem sozialen Engagement für die Erinnerungsarbeit im Bezirk einsetzen.

Zur Ausstellung erschien ein Begleitmagazin.

Stationen der Ausstellung
25.01.–15.02.2017 Rathaus Neukölln, Karl-Marx-Str. 83
16.02.–25.02.2017 Neukölln Arcaden, Karl-Marx-Str. 66
27.02.–22.04.2017 Neuköllner Tor, Karl-Marx-Str. 231–235
24.04.–02.06.2017 Albert-Einstein-Gymnasium, Parchimer Allee 109
14.08.–07.09.2017 Helene-Nathan-Bibliothek, Karl-Marx-Str. 66