Stolpersteine in Neukölln – Erinnerungskultur von unten

Eine Ausstellung des Mobilen Museums Neukölln

Stolpersteine machen täglich im Straßenbild von Neukölln auf die

persönlichen Schicksale von Opfern des Nationalsozialismus aufmerksam.

Jeder einzelne Stein symbolisiert die Leerstelle, die entstand, weil ein

Mensch von den Nationalsozialist*innen gewaltsam aus seiner

Nachbarschaft gerissen wurde.

In ihrer Gesamtheit ergeben die von Gunter Demnig entworfenen Steine

die von Joseph Beuys beschriebene „soziale Skulptur“ – ein Kunstwerk,

das durch die Partizipation vieler einzelner Menschen zum Wohl einer

Gesellschaft beiträgt.

Die Ausstellung stellte ausgewählte Neuköllner Bürger*innen vor, für die

ein Stolperstein verlegt wurde. Sie zeigte außerdem die verschiedenen

Akteur*innen und Organisationen, die sich mit großem sozialen Engagement

für die Erinnerungsarbeit im Bezirk einsetzen.

Zur Ausstellung erschien ein Begleitmagazin.


Stationen der Ausstellung
25.01.–15.02.2017 Rathaus Neukölln, Karl-Marx-Str. 83

16.02.–25.02.2017 Neukölln Arcaden, Karl-Marx-Str. 66

27.02.–22.04.2017 Neuköllner Tor, Karl-Marx-Str. 231–235

24.04.–02.06.2017 Albert-Einstein-Gymnasium, Parchimer Allee 109

14.08.–07.09.2017 Helene-Nathan-Bibliothek, Karl-Marx-Str. 66